Karoline Luise von Baden. Kunst und Korrespondenz

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Suche nach: Frankreich, Ludwig XIV.; König; 1638 - 1715 (GND) - Stichwort
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Signatur  FA 5 A Corr 40, 60 
Aussteller  Fleischmann, Georg Wilhelm 
Empfänger  Baden, Karoline Luise von 
Ort  Straßburg 
Datum  8. Oktober 1765 
Inhalt  Völkerrecht erlaubt es Souveränen, im Kriegsfall alles zu konfiszieren, was sich in ihrem Staat befindet, seien es die Güter derjenigen, gegen die sie Krieg führen, seien es die der Untertanen. Dazu gehören immerwährende Renten und Leibrenten, unabhängig davon, ob sie vom König oder einer anderen Institution ausgegeben werden. Gegenüber den unbewaffneten Untertanen der Prinzen, gegen die der König [Ludwig XV.] wegen des Edikts von 1757 Krieg führte, leistete er einen Verzicht auf das Recht der Konfiskation. König hat über dieses Recht freie Verfügungsgewalt. Hinsichtlich der Renten von Institutionen war dies nicht immer der Fall. Stadt Straßburg hatte während des Kriegs, der mit dem Frieden von Riswick [Rijswijk] endete, eine Rente ausgegeben, vorbehalten für Prinzen, Herren und Privatpersonen aus dem Heiligen Römischen Reich. Magistrate machten sich nicht sogleich an die Konfiskation, erst nachdem Ludwig XIV. es ihnen erlaubt hatte. Rückforderungen blieben erfolglos. Das ist die Gefahr bei Geldanlagen im Ausland. Deshalb gibt Fleischmann Karoline Luise zu verstehen, über sicherere Anlagen nachzudenken. 
Überlieferungsart  Ausfertigung 
Sprache  Französisch 
Personen  Baden, Karoline Luise; Markgräfin; Kunstsammlerin, Naturaliensammlerin, 1723 - 1783 (GND)
Fleischmann, Georg Wilhelm; Geheimrat, Kunstagent, 1693 - 1776 (GND)
Frankreich, Ludwig XIV.; König; 1638 - 1715 (GND)
Frankreich, Ludwig XV.; König; 1710 - 1774 (GND) 
Orte  Rijswijk, Provinz Südholland [NL]
Straßburg [F] 
Dokument
Signatur  FA 5 A Corr 41, 95 
Aussteller  Eberts, Johann Heinrich 
Empfänger  Baden, Karoline Luise von 
Ort  Paris 
Datum  27. November 1760 
Inhalt  Dankt Karoline Luise für Zahlung der letzten Gemäldesendung an seinen Bruder [Philipp Jakob]. Bezüglich der Gemälde nimmt Eberts es den Künstlern in Karlsruhe übel, dass sie Karoline Luise beunruhigten. Karoline Luise möge dem genannten Heilmittel vertrauen. Als Eberts zur Versteigerung des Kabinetts des Comte de Vence aufbrechen wollte, erfuhr er, dass sie auf die erste Fastenwoche verschoben wurde. Verschiebung wird die Preise erhöhen. Von Karoline Luise favorisierte Gemälde besitzen trotz ihrer Qualität keine allgemeine Berühmtheit. Ausländische Familie bat Eberts, Drucke aus dem Kabinett des Königs, 23 Bände in Folio, zu verkaufen. Ludwig XIV. schenkte sie 1702 der Person, deren Erben die aktuellen Verkäufer sind. Eberts soll sie für 2400 Livres veräußern. Bei Barzahlung würde sich die Summe verringern, obgleich das Werk mehr als 3000 Livres wert ist. Drei Bände umfassen das Gesamtwerk von van der Meulen, ein Band die großen Schlachten Alexanders von Audran, mehrere Bände die Gemälde von Raffael, Correggio, Dominiquain [Domenichino], Fetti, Poussin und anderen, einige Bände Feiern in Versailles, Schlachten, königliche Häuser und weiteres. Eberts bietet dieses Werk Karoline Luise an. 
Überlieferungsart  Ausfertigung 
Sprache  Französisch 
Personen  Audran, Gérard; Kupferstecher, 1640 - 1703 (GND)
Baden, Karoline Luise; Markgräfin; Kunstsammlerin, Naturaliensammlerin, 1723 - 1783 (GND)
Correggio, Antonio Allegri da; Maler, ca. 1489/94 - 1534 (GND)
Domenichino; Maler, 1581 - 1641 (GND)
Eberts, Johann Heinrich; Bankier, Kunstagent, Kunstsammler; 1726 - 1803 (GND)
Eberts, Philipp Jakob; Kaufmann, Spediteur, 1724 - 1798
Fetti, Domenico; Maler, 1589 - 1623 (GND)
Frankreich, Ludwig XIV.; König; 1638 - 1715 (GND)
Makedonien, Alexander III.; König; v356 - v323 (GND)
Meulen, Adam Frans van der; Maler, 1632 - 1690 (GND)
Poussin, Nicolas; Künstler, Maler, 1594 - 1665 (GND)
Raffaello Sanzio; Maler, Baumeister, 1483 - 1520 (GND)
Villeneuve-Vence, Claude-Alexandre de; Kunstsammler, 1702 - 1760 
Orte  Paris [F]
Versailles [F]; Schloss 













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